adidas PRO WORK
Wenn Sport-Performance auf zertifizierten Arbeitsschutz trifft

adidas PRO WORK Sicherheitsschuhe
Mit adidas PRO WORK bringt eine der bekanntesten Sportmarken der Welt erstmals ihre komplette Design- und Komfort-Expertise direkt auf den Arbeitsplatz. Entwickelt in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner aus dem Bereich persönlicher Schutzausrüstung, verbindet die Serie die sportliche Handschrift von adidas mit der technischen Substanz eines vollwertigen Sicherheitsschuhs. Das Ergebnis sind Schuhe, die sich wie ein Laufschuh anfühlen, aber alle Anforderungen erfüllen, die an einen zertifizierten Sicherheitsschuh gestellt werden.
Die typische adidas Sport-DNA ist dabei sofort erkennbar: die drei Streifen an der Ferse, ein Obermaterial, das an einen Laufschuh erinnert, eine Silhouette, die sich deutlich von klassischer, klobiger Arbeitsschuh-Optik abhebt. Entscheidend ist aber, was unter dieser Optik steckt. Jedes Modell der Serie erfüllt die EN ISO 20345:2022+A1:2024 und ist zusätzlich ESD-zertifiziert, also für Bereiche geeignet, in denen der Schutz vor elektrostatischer Entladung eine Rolle spielt.
Fiberglas statt Stahl: So schützt adidas PRO WORK
Alle Modelle sind zu 100 Prozent metallfrei aufgebaut: Statt einer Stahlkappe kommt eine Zehenschutzkappe aus Fiberglas zum Einsatz, statt einer Stahlzwischensohle ein textiler Durchtrittschutz. Wer regelmäßig durch Metalldetektoren am Werkstor muss oder an elektronischen Bauteilen arbeitet, profitiert direkt davon.
Ein technisches Detail, das in der Praxis oft übersehen wird, aber relevant ist: Seit der überarbeiteten Norm EN ISO 20345:2022 gibt es beim Durchtrittschutz zwei Prüfverfahren. Verfahren L wird mit einem 4,5 Millimeter starken Nagel geprüft, Verfahren S mit einem dünneren, 3,0 Millimeter starken Nagel, der schwerer abzuwehren ist. Die adidas PRO WORK Modelle tragen ausschließlich die S-Kennzeichnung (S3S beziehungsweise S1PS), also die unter realen Bedingungen anspruchsvollere Prüfmethode, relevant besonders in Umgebungen mit feinen Spänen, dünnen Drähten oder Nägeln.

Die ESSENTIAL-Linie
Der MOTIX S1PS ist ein atmungsaktiver Mix aus Mesh und Mikrofaser, ein leichter Einstieg für trockene Innenbereiche wie Lager, Logistik, Montage oder Werkstatt. Die TORAVA Modelle (als Halbschuh und als MID-Version mit zusätzlichem Knöchelschutz) bringen mit wasserabweisendem Obermaterial und nahtlosem TPU-Zehenschutz die S3S-Klasse in die ESSENTIAL-Linie, damit auch für den Außeneinsatz geeignet.
Die PERFORMANCE-Linie: das technische Spitzenangebot
Herzstück ist eine zweilagige EVA-Zwischensohle: Eine Lage dämpft gezielt im Fersenbereich, die andere federt im Vorfuß spürbar zurück, ergänzt um einen zusätzlichen Shockabsorber in der Ferse. Die Laufsohle besteht aus öl- und rutschhemmendem Nitrilkautschuk und ist zusätzlich hitze- und chemikalienbeständig, ein klarer Vorteil auf wechselnden und unebenen Untergründen.
Bei GRADIX und GRADIX MID sorgt ein wasserabweisendes Mesh mit KPU-Schutzkäfig für Stabilität, kombiniert mit zertifiziertem Ladder Grip und dem Pressure Equalizer. GRANOR MID ergänzt das noch um eine verschleißfeste Überkappe, gedacht für Tätigkeiten, bei denen gelegentlich gekrochen oder über raue Flächen gerutscht wird.
Zwei Technologien mit echtem Praxisnutzen
- Pressure Equalizer: Ein Ausgleichselement aus EVA im Bereich der Schutzkappe verteilt den Kantendruck der Kappe, wenn Sie hocken oder knien, statt einer punktuellen Belastung genau am Kappenrand. Für Fliesenleger, Elektriker, Installateure und Monteure, deren Arbeitstag viele kniebetonte Tätigkeiten enthält, ist das oft der spürbarste Unterschied im direkten Vergleich zu klassischen Sicherheitsschuhen.
- Zertifizierter Ladder Grip: Bei GRADIX und GRANOR sorgt eine definiert profilierte Trittfläche für zusätzlichen Halt auf Leitersprossen und Gerüsten, relevant für alle, die regelmäßig in der Höhe arbeiten.
Damenmodelle mit eigenem Leisten
Zwei der Modelle sind gezielt für Damen entwickelt: AEDUS W S1PS aus der PERFORMANCE-Linie und ARGARO W S1PS aus der ESSENTIAL-Linie. Beide werden auf einem eigenen Damenleisten gefertigt, nicht als verkleinerte Herrenversion, erhältlich in den Größen 36 bis 42. Das macht sich über einen vollen Arbeitstag bemerkbar: weniger Reibung im Fersenbereich, besserer Halt im Mittelfuß, kein Nachschnüren im Laufe des Tages.
FAQ: Häufige Fragen zu adidas PRO WORK
Welcher adidas PRO WORK Schuh eignet sich für Logistik und Lagerarbeit?
Welcher adidas PRO WORK Schuh eignet sich für Logistik und Lagerarbeit?
Für überwiegend trockene Innenbereiche wie Lager und Logistik ist ein S1PS-Modell wie der MOTIX eine passende Wahl. Er kombiniert einen atmungsaktiven Mesh-Mikrofaser-Mix mit textilem Durchtrittschutz, ideal für leichtere Tätigkeiten ohne besondere Nässe- oder Außenbelastung.
Welche Modelle eignen sich für wechselnde Bedingungen und den Außeneinsatz?
Welche Modelle eignen sich für wechselnde Bedingungen und den Außeneinsatz?
Bei feuchteren Arbeitsbedingungen oder Tätigkeiten im Freien sind die S3S-Modelle TORAVA und GRADIX die passendere Wahl. Beide bringen wasserabweisendes Obermaterial und eine profilierte Laufsohle mit, geeignet für wechselnde Untergründe auf der Baustelle.
Sind adidas PRO WORK Schuhe wirklich vollständig metallfrei?
Sind adidas PRO WORK Schuhe wirklich vollständig metallfrei?
Ja. Sowohl die Zehenschutzkappe aus Fiberglas als auch der textile Durchtrittschutz kommen komplett ohne Metall aus. Das macht die Schuhe auch für Bereiche mit Metalldetektoren am Werkstor oder für Arbeiten an elektronischen Bauteilen geeignet.
Was ist der Unterschied zwischen der S- und der L-Kennzeichnung beim Durchtrittschutz?
Was ist der Unterschied zwischen der S- und der L-Kennzeichnung beim Durchtrittschutz?
Seit der EN ISO 20345:2022 gibt es zwei Prüfverfahren: L mit einem 4,5-Millimeter-Nagel, S mit einem dünneren 3,0-Millimeter-Nagel, der schwerer abzuwehren ist. Alle adidas PRO WORK Modelle tragen die S-Kennzeichnung und erfüllen damit das anspruchsvollere der beiden Prüfverfahren.
Was bringt der Pressure Equalizer im Arbeitsalltag konkret?
Was bringt der Pressure Equalizer im Arbeitsalltag konkret?
Er verteilt den Druck der Schutzkappe beim Knien oder Hocken gleichmäßig, statt ihn punktuell am Kappenrand zu konzentrieren. Besonders spürbar für Berufe mit vielen kniebetonten Tätigkeiten wie Fliesenleger, Elektriker oder Installateure.Fill in the text content of the collapsible item here. You can provide details and explanation for the question here.

