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Lexikon

EN 511 (Kälteschutzhandschuhe)

Die EN 511 ist die Norm für Schutzhandschuhe gegen Kälte. Geprüft werden die Beständigkeit gegen konvektive Kälte, gegen Kontaktkälte und die Wasserdurchlässigkeit. Die Ergebnisse stehen als drei Kennzahlen unter dem Piktogramm, wobei höhere Zahlen eine bessere Leistung bedeuten und ein X für nicht geprüft steht.

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Wann ist das relevant?

Relevant für Arbeiten bei Kälte, etwa im Freien im Winter. Welche Leistungsstufe nötig ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung.

Die drei Prüfungen

  • A: Beständigkeit gegen konvektive Kälte (thermische Isolation), Stufen 0 bis 4
  • B: Beständigkeit gegen Kontaktkälte, Stufen 0 bis 4
  • C: Wasserdurchlässigkeit, Stufe 1 bedeutet mindestens 30 Minuten undurchlässig, Stufe 0 bedeutet nicht erreicht

Die Stufe 0 bedeutet, dass das Level nicht erreicht wurde. Ein X bedeutet, dass nicht gegen dieses Risiko getestet wurde.

Werte der Stufen

  • Konvektive Kälte (thermische Isolation in m²·°C/W): Stufe 1 über 0,10, Stufe 2 über 0,15, Stufe 3 über 0,22, Stufe 4 über 0,30
  • Kontaktkälte (Index): Stufe 1 über 0,025, Stufe 2 über 0,050, Stufe 3 über 0,100, Stufe 4 über 0,150

Abgrenzung

Die EN 511 gilt für Kälte. Schutz vor Hitze und Feuer regelt die EN 407.

Quellen

  • Suva: Hitzeschutzhandschuhe und Kälteschutzhandschuhe, Normen
  • Dabag: Die europäischen Normen für Schutzhandschuhe