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Lexikon

EN ISO 20471 (Warnschutzkleidung)

Die EN ISO 20471 ist die Norm für hochsichtbare Warnschutzkleidung. Sie legt fest, wie Warnkleidung aussehen muss, wie sie geprüft wird und wie ihre Tauglichkeit bestätigt wird. Warnschutzkleidung wird nach den Mindestflächen an fluoreszierendem und retroreflektierendem Material in die Klassen 1 bis 3 eingeteilt.

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Wann ist das relevant?

Relevant für alle Tätigkeiten, bei denen Beschäftigte gut sichtbar sein müssen, etwa im Straßenverkehr, im Hoch- und Tiefbau oder bei öffentlichen Arbeiten. Die passende Klasse ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung.

Was die Norm festlegt

  • Anforderungen an fluoreszierendes Hintergrundmaterial und retroreflektierendes Material
  • Mindestflächen und Anordnung dieser Materialien
  • Prüfung der Funktionen der Warnschutzkleidung
  • Bestätigung der Tauglichkeit

Aktuelle Ausgabe

Aktuell gilt die EN ISO 20471:2013+A1:2016. Sie löst die frühere Norm EN 471 ab.

Kennzeichnung auf der Kleidung

Auf der Warnschutzkleidung steht das Piktogramm mit der Klasse als Zahl daneben, zum Beispiel 2. Dazu kommt häufig die Angabe, wie oft die Kleidung gewaschen werden darf, ohne die Anforderungen zu verlieren, zum Beispiel max. 25 Wäschen.

Hinweise zur Nutzung

Die sichtbaren Mindestflächen dürfen nicht durch Logos oder Etiketten verdeckt werden. Bei der Kombination mehrerer Warnkleidungsstücke ergibt sich durch Addition der Klassen nicht automatisch eine höhere Klasse.

Quellen

  • DGUV Fachbereich PSA: Warnkleidung, Klassen und Mindestflächen
  • umwelt-online.de: Warnkleidung nach DGUV Information 8591
  • diemietwaesche.de: Ist Warnschutzkleidung wirklich sicher?
  • Delta Plus: Produktinformation Warnschutz 2025/26
  • ELIS: High-visibility ISO 20471:2013+A1:2016