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Lexikon

FFP-Masken (FFP1, FFP2, FFP3)

FFP-Masken sind partikelfiltrierende Halbmasken nach EN 149. Sie schützen vor festen und nicht flüchtigen flüssigen Partikeln wie Staub, Rauch und Aerosolen, nicht aber vor Gasen und Dämpfen. Sie werden nach Filterleistung und Gesamtleckage in die Klassen FFP1, FFP2 und FFP3 eingeteilt, wobei FFP3 den höchsten Schutz bietet.

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Wann ist das relevant?

Relevant für Arbeiten mit Staub, Rauch und Aerosolen, zum Beispiel beim Schneiden oder Sägen. Welche Klasse nötig ist, richtet sich nach dem Stoff und der Konzentration und ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung.

Die Klassen im Überblick

  • FFP1: bis zum 4-Fachen des Grenzwertes, maximaler Filterdurchlass 20 %, maximale Gesamtleckage 22 %
  • FFP2: bis zum 10-Fachen des Grenzwertes, maximaler Filterdurchlass 6 %, maximale Gesamtleckage 8 %
  • FFP3: bis zum 30-Fachen des Grenzwertes, maximaler Filterdurchlass 1 %, maximale Gesamtleckage 2 %

Die erlaubten Vielfachen des Grenzwertes können je nach Land variieren, entscheidend sind die nationalen Regelwerke.

Einsatzbereiche nach Herstellerangaben

  • FFP1: ungiftige Stäube
  • FFP2: gesundheitsschädliche Stäube auf Wasser- und Ölbasis
  • FFP3: gesundheitsschädliche und krebserzeugende Stäube, biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppen 2 und 3 sowie CMR-Stoffe

Kennzeichnung NR und D

NR steht für nicht wiederverwendbar, die Maske ist für eine Schicht gedacht. D bedeutet, dass die Maske den Dolomitstaub-Einspeichertest erfüllt. Filtrierende Halbmasken gehören zur PSA-Kategorie III.

Wichtig bei der Anwendung

Atemschutz ist nur dann wirksam, wenn er richtig ausgewählt, angepasst und während des gesamten Aufenthalts im Gefahrenbereich getragen wird.

Quellen

  • EN 149:2001+A1:2009, Herstellerangaben
  • 3M: Technische Datenblätter Partikelmasken
  • Moldex: Datenblatt FFP-Masken