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Lexikon

EN ISO 13688 (Schutzkleidung, allgemeine Anforderungen)

Die EN ISO 13688 ist die Grundnorm für Schutzkleidung. Sie legt allgemeine Anforderungen an Ergonomie, Unschädlichkeit, Größenbezeichnung, Alterung, Verträglichkeit und Kennzeichnung fest sowie an die Informationen des Herstellers. Sie gilt nur zusammen mit den Normen für den konkreten Schutz, zum Beispiel für Wetter, Kälte oder Warnschutz.

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Wann ist das relevant?

Relevant beim Einkauf von Schutzkleidung, denn die Norm sichert Grundanforderungen wie Unschädlichkeit, Größen und Kennzeichnung. Arbeitskleidung ohne besondere Schutzfunktion gilt nicht als PSA im Sinne der PSA-BV.

Was geprüft wird

  • Unschädlichkeit: zum Beispiel pH-Wert, Chrom VI in Leder, Azofarbstoffe und Nickel
  • Chrom VI in Lederkleidung: weniger als 3 mg/kg
  • Alterung: Prüfung nach Wäsche oder Reinigung sowie die Maßänderung
  • Größenbezeichnung nach ISO 3635
  • Ausführung und Tragekomfort

Kennzeichnung

Auf dem Kleidungsstück stehen mindestens Hersteller, Typbezeichnung, Größenbezeichnung, die Nummer der speziellen EN-Norm und, wo zutreffend, das Piktogramm mit der Leistungsstufe. Das Zeichen i verweist auf die Informationsbroschüre des Herstellers.

Aktuelle Ausgabe

Aktuell gilt die EN ISO 13688:2013+A1:2021 (DIN EN ISO 13688:2022-04). Sie hat die EN 340 abgelöst.

Quellen

  • DIN Media: DIN EN ISO 13688:2022-04
  • Hohenstein: Prüfen und Zertifizieren von PSA
  • DGUV: Prüfgrundsatz GS-PS-05
  • Hees & Peters: Technische Datenblätter Schutzkleidung
  • Universität Kassel: Arbeitshilfe PSA-Benutzungsordnung